Rettungswesten

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Rettungswesten für mehr Sicherheit beim Segeln

Zur persönlichen Sicherheitsausrüstung von Wassersportlern wie z.B. Seglern gehören passende Rettungswesten & Schwimmwesten (häufig auch als Schwimmhilfe bekannt). Dabei sollte man wissen, dass Schwimmhilfen nicht ohnmachtssicher sind. Das heißt sie ist nicht in der Lage den Kopf des Trägers sicher über Wasser zu halten. Daher werden Schwimmhilfen vorwiegend im Sportbereich, wo schnelle Hilfe in der Regel gewährleistet ist verwendet.

Rettungsweste als Lebenshelfer

Rettungswesten dagegen sind im Rahmen Ihrer Spezifikation in der Lage auch eine ohnmächtige Person in eine sichere Schwimmlage zu drehen. Die optimale Größe ist dabei von dem benötigten Auftriebsvolumen der Rettungsweste abhängig. Dies wird durch das Gesamtgewicht des Trägers inkl. Segel-Bekleidung und Ausrüstung sowie dem zu befahrendem Seegebiet berechnet. Die folgende Liste gibt einen Überblick der Einsatzgebiete sowie der erwarteten Bekleidung:

Klassifizierung und Beschreibung von Rettungswesten

  • 50 N: Schwimmhilfe, nur für geübte Schwimmer in Ufernähe oder in Begleitung eines Sicherungsfahrzeuges, nicht ohnmachtssicher
  • 100 N: Rettungsweste für Binnengewässer und geschützte Reviere, nur eingeschränkt ohnmachtssicher.
  • 150 N: Rettungsweste für alle Gewässer. Ohnmachtssicher, allerdings eingeschränkt für Träger von schwerer, wetterfester Kleidung.
  • 275 N: Rettungsweste auf hoher See unter extremen Bedingungen. In fast allen Fällen ohnmachtssicher auch trotz schwerer Bekleidung.

Auftriebssystem von Rettungswesten

Rettungswesten lassen sich an Hand ihrer Auftriebssysteme in Feststoffwesten und aufblasbare Rettungswesten unterscheiden. Feststoffwesten habe wie der Name sagt einen fest eingearbeiteten Auftrieb, wodurch die Westen relativ großvolumig sind und das Tragen eher als unangenehm empfunden wird. Aufblasbare Rettungswesten werden im der Regel klein zusammen gefaltet getragen und behindern bei der Arbeit an Deck so gut wie nicht. Im Einsatzfall per Hand oder besser durch eine Automatik ausgelöst, werden sie durch eine CO²-Patrone aufgeblasen und erzeugen so den benötigten Auftrieb.

Man sollte darauf achten, dass sich die Rettungsweste einfach anlegen lässt und die Gurte unkompliziert und sicher zu schließen sind. Außerdem muss der Träger ggf. durch eine Schrittgurt gegen das Herausrutschen gesichert sein. Mittlerweile können die meisten Rettungswesten auch gleichzeitig als Lifebelt getragen werden. Mit einer meist als Zubehör erhältlichen Lifeline kann man sich gegen das Überbordgehen sichern.

Rettungswesten Zubehör

  • Ein Schrittgurt ist nicht bei allen Westen integriert, er verhindert das nach unten Herausrutschen aus den Rettungswesten.
  • Ein Notlicht, Blitz-, Blink- oder Dauerlicht, um die Position des Träger bei Dunkelheit ausmachen zu können.
  • Lifeline, Tauwerk oder Gurtband mit mehreren Schäkeln zur Verbindung mit entsprechenden Haltepunkten an Bord.
  • Eine Spraycap, ein Überzug, unter dem der Kopf den Trägers gegen Wellen und Gischt geschützt ist. Untersuchungen haben gezeigt, das bei der  Mehrzahl der trotz Schwimmweste ertrunkenen, das einatmen der Gischt die Ursache war.
  • Ein Notsender, wenn alleine oder auf der hohen See gefahren werden soll, sollte die Rettungsweste die Möglichkeit bieten einen persönlichen Notsender befestigen zu können. Diese Notsender dienen zur Alarmierung der Rettungsdienste und zum Anpeilen des Standortes.

Wartung von Rettungswesten

Automatikwesten sollten regelmäßig durch qualifiziertes Fachpersonal gewartet werden. In der Regel bieten die Hersteller (z.B. Secumar, Sostechnic, Spinlok) diesen Service an. Sie kennen ihre Produkte jeweils am besten.

In weiteren Artikeln bieten wir Ihnen weitere Informationen zu Rettungswesten. Sie finden diese hier:

Sie sind erfahrener Segler und haben bereits diverse Rettungswesten im Test gehabt? Dann bewerten Sie Ihre Rettungsweste auf der jeweiligen Produktseite von Secumar, Sostechnic oder Spinlock.