Ölzeug

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Mit Ölzeug wetterfest an Bord

Gutes Ölzeug ist für die meisten Segeltörns unverzichtbar. Dabei ist Ölzeug mehr, als nur ein einfacher Regenschutz. Eine Kombination aus Ölzeug-Jacke und Ölzeug-Hose schützt vor Regen, Wind, überkommender Gischt und Wellen, sowie bei Nässe an Bord. Ölzeug ist wichtig, sich sicher und komfortabel an Bord bewegen zu können und ist daher ein Sicherheitsaspekt. Zudem ist die Qualität des Ölzeugs ein wichtiger Faktor, um sich an Bord wohl zu fühlen. Ölzeug ist dabei eine langfristige Anschaffung. Gutes Ölzeug von Markenherstellern hält in der Regel 10 bis 15 Jahre. Auch, wenn es auf den ersten Blick hochpreisiger wirkt, zahlt es sich bei dieser Zeit wieder aus. Ein Ölzeug-Set Musto MPX, z.B. Musto MPX Offshore Jacke Herren Platinum und Musto MPX Offshore Hose Herren Platinum, kostet auf 15 Jahre gerechnet kaum mehr als € 65,- pro Jahr; Billiges Ölzeug, welches nach zwei Jahren auseinander fällt, kostet Sie über € 100,- pro Jahr - und zudem eine Menge Spaß beim Segeln.

Im Gegensatz zu einer einfachen Regenhose ist die Ölzeughose hoch geschlossen (meist in Form einer Latzhose). Sie erlaubt große Bewegungsfreiheit für Arbeiten an Bord. Zusätzlich ist eine Ölzeug-Hose üblicherweise an den kritischen Stellen wie Gesäß und Knien verstärkt. Sie bietet so optimalen Komfort und verhindert Auskühlung durch nasse Sachen.

Die Ölzeugjacke ist ebenfalls ein spezialisiertes Produkt. Im Gegensatz zu einfachen Regenjacken zeichnen sich gute Ölzeug-Jacken durch eine Reihe wichtiger Details aus.Vernünftige Ölzeugjacken verfügen daher über einfache oder doppelte Handmanschetten aus Neopren oder Gummi. Diese Manschetten schließen um das Handgelenk, um den Arm wasserdicht zu verschließen, sodass bei Arbeiten an Bord kaum Wasser durch den Ärmel eindrignen kann. Zudem ist ein hoher Kragen gerade bei Sturm oder überkommender Gischt sehr wertvoll. Insbesondere der Rudergänger ist den Naturgewalten im Halsbereich sehr exponiert. Gute Ölzeugjacken verfügen daher über einen sehr hohen Kragen. Dadurch kann weder vorne noch seitlich Wasser eindringen. Er hält auch warm und schützt vor Unterkühlung. Aßerdem gehören mit Fleece gefütterte Wärmetaschen zum Wärmen der Hände mittlerweile zum Standard bei Ölzeug. Gerade nachts, oder wenn es kühler wird, ist es ein Feature, welches man nicht mehr missen möchte.

Worauf Sie beim Ölzeug kaufen achten

  • Die Wassersäule gibt an, bis zu welchem Wasserdruck die Membran dicht hält. Dieser Wert ist eher theoretischer Natur, jedoch ein Indikator für die Qualität. Viele Hersteller geben die Wassersäule nicht mehr an. Sehr hochwertiges Ölzeug, wie das Musto MPX, bewegt sich in einem Bereich von mindestens 20.000 mm Wassersäule. Günstigeres Ölzeug hat eine Wassersäule von 10.000 bis 15.000 mm. Die Wassersäule sollte jedoch niemals das alleinige Auswahlkriterium sein. Mindestens genauso wichtig wie die Dichtigkeit der Membran ist auch die Dichtigkeit der Nähte und Reißverschlüsse.
  • Atmungsaktivität ist bei gutem Ölzeug selbstverständlich. Ob es eine original GoreTex-Membran sein soll, oder ein vergleichbares, aber günstigeres Material sein kann, ist Geschmackssache.
  • Ein hoher Kragen ist, gerade wenn es an Bord etwas ungemütlicher wird, Gold wert. Der Nachteil ist jedoch, dass er die Bewegungsfreiheit und Sicht etwas einschränkt. In wärmeren Revieren wird daher oft ein etwas niedrigerer Kragen bevorzugt
  • Achten Sie auf den dichten Ärmelabschluss. Gute Ölzeugjacken verfügen sogar über doppelte Handmanschetten.
  • Mit Fleece gefütterte Wärmetaschen sind Standard bei besserem Ölzeug.
  • Die richtige Größe finden. Kaufen Sie Ölzeug nicht zu eng geschnitten. Bedenken Sie, dass Sie gegebenenfalls noch warme Sachen unter dem Ölzeug beim Segeln tragen müssen.

Wenn Sie noch Fragen zu Musto Ölzeug oder Slam Ölzeug haben, können Sie sich gern auch an uns persönlich wenden.

Siehe auch: Welches Ölzeug für wen?